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Kinder sind SINNESMENSCHEN.
Bei der Geburt sind bei jedem Menschen alle Sinneszellen vorhanden,
die jedoch, um nicht zu verkümmern, zur richtigen Zeit Reize
bekommen müssen.
Bei Kindern findet ein unbewußtes Erfahren der Umwelt über
ihre Sinne statt. Die Sinne sind noch alle miteinander verwoben.
Da geht zum Beispiel das Sehen mit dem Tasten einher. Das "Begreifen"
ist eine unmittelbare Erfahrung und kommt von Greifen.
Was Kinder mit den Sinnen "wahrnehmen" wird interessant
und bleibt im Gedächtnis.
Wahrnehmung kann man nicht lernen, nur selber machen (niemand weiß
wie Heu riecht, wenn er es nicht selber schon gerochen hat). Nur
was man selber fühlt, riecht, sieht...wozu man eine BEZIEHUNG
HERSTELLT, wird für Kinder wirklich interessant
In der Natur können Kinder immer unmittelbare Erfahrungen sammeln,
nicht aus zweiter Hand bekommen. Eine originale, dreidimensionale
und reale Medienerfahrung, denn nur was ich greife, kann ich begreifen.
Die Natur bietet für ALLE Sinne etwas. Stille wird erfahrbar
- sie ist in der heutigen Zeit ungewohnt. Genaues Hinhören
fördert die innere Ruhe und Konzentrationsfähigkeit. Gerade
der Wald ist ideal, Stille zu erleben, zu lauschen und sich für
feinste innere und äußere Vorgänge zu sensibilisieren.
Die Natur bietet Rückzugsmöglichkeiten - Kinder können
Stille nur wenige Meter von lärmenden Kindern finden, da sich
der Lärm im Wald verflüchtigt.
Sie haben die Möglichkeit sich zu entspannen, zu sich zu kommen.
Die Ruhe wirkt der Reizüberflutung der heutigen Zeit entgegen.
Wer nach einem anstrengenden Tag einen Waldspaziergang gemacht hat,
weiß wie beruhigend und entspannend die Natur wirken kann.
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